Doku Erste Schritte

Die Oberfläche

Eine Karte des ganzen Fensters: Titelleiste, Menüs, Werkzeugleiste, Werkzeugbedienfeld, Leinwand mit ihren Reitern, Abspielleiste, Statusleiste und Modusschalter.

Celas Studio füllt ein einziges Fenster. Von oben nach unten stapeln sich Menüleiste, Werkzeugleiste, Werkzeugoptionen und darunter der angedockte Bereich mit der Leinwand und allen Bedienfelder. Ganz unten läuft eine Statusleiste durch.

Den angedockten Bereich ordnest du selbst, siehe Arbeitsbereiche und Bedienfelder. Alles darüber und darunter liegt fest.

Das gesamte Fenster von Celas Studio mit Beschriftungen: Menüleiste, Werkzeugleiste, Werkzeugoptionen, Werkzeugbedienfeld, Leinwand mit Dokumentreitern, rechte Palettenspalte, Zeitleiste, Abspielleiste und Statusleiste.

Titelleiste und Fensterschaltflächen

Unter Windows und Linux zeichnet die App ihre eigene Titelleiste, die Menüleiste ist also zugleich die Titelleiste. Zum Verschieben ziehst du an der freien Fläche rechts neben den Menüs, und ganz rechts sitzen die drei Schaltflächen zum Minimieren, Maximieren oder Wiederherstellen und Schließen. Die Schließen-Schaltfläche färbt sich rot, sobald du dich ihr näherst.

Unter macOS erscheint nichts davon. Dort werden die Titelleiste des Systems und die Menüleiste am oberen Bildschirmrand verwendet, und die Menüs sind die systemeigenen.

Der Name des geöffneten Projekts steht im Fenstertitel des Betriebssystems, gefolgt von einem Sternchen, solange es ungespeicherte Änderungen gibt.

Die Menüleiste

Sieben Menüs: Datei, Bearbeiten, Ebene, Objekt, Ansicht, Fenster und Hilfe. Ohne geöffnetes Projekt ist Datei unterhalb von Neu und Öffnen… ausgegraut, und das Objektmenü graut alles aus, was eine Auswahl braucht.

Die Tasten neben den Menüeinträgen sind die Werkseinstellungen. Sie ändern sich nicht mit, wenn du eine Belegung anpasst. Verlässlich sind deshalb Einstellungen ▸ Tastenkürzel und die Seite Tastenkürzel in diesem Handbuch.

Die Werkzeugleiste

Unter den Menüs liegt eine einzelne Reihe mit Symbolschaltflächen, von links nach rechts gruppiert:

  • Projekteinstellungen, dann der Umschalter Vektor / Pixel, der erst erscheint, wenn im Projekt der Pixelmodus eingeschaltet ist
  • Neu, Öffnen, Speichern
  • Rückgängig, Wiederherstellen
  • Kopieren, Ausschneiden, Einfügen
  • Spiegeln und Drehen: Horizontal spiegeln, Vertikal spiegeln, 90° nach links, 90° nach rechts
  • Pathfinder: Vereinigen, Subtrahieren, Schnittmenge, Exklusiv-Oder, Teilen
  • Anordnung: In den Hintergrund, Eine Ebene nach hinten, Eine Ebene nach vorne, In den Vordergrund
  • Ausrichten, dann Verteilen
  • Horizontal verteilen, Vertikal verteilen
  • Einrasten, mit einem kleinen Pfeil für die Einrastoptionen
  • Teilen und Konto

Ist das Fenster zu schmal für alles, schrumpfen die Gruppen zum Spiegeln, Pathfinder, Reihenfolge, Ausrichten und Verteilen auf je eine Schaltfläche und klappen wieder auf, sobald du mit dem Zeiger darüber gehst.

Die Werkzeugbedienfeld

Die Werkzeuge sitzen in einem Streifen am linken Rand. Er hat keine Titelleiste, keinen Reiter und keine Schließen-Schaltfläche. Verschoben wird er am kleinen Griff, der bei schmalem Layout am linken Rand sitzt und nach oben wandert, sobald die Schaltflächen auf vier oder mehr Reihen umbrechen. Die Schaltflächen fließen in jede Form nach, die du dem Bedienfeld gibst.

Ein Platz gehört den fünf Formwerkzeugen gemeinsam und zeigt jeweils das zuletzt benutzte. Gehst du mit dem Zeiger über eine Schaltfläche, siehst du den Namen des Werkzeugs und seine aktuelle Taste, live aus deinen Belegungen gelesen.

Ohne geöffnetes Projekt ist der ganze Streifen deaktiviert, und solange das Startfenster oben liegt, ist er ausgeblendet. Innerhalb eines Projekts grauen die Gruppen Ausrichten, Verteilen, Abstand und Pathfinder aus, sobald die Auswahl sie nicht trägt: Eine Schaltfläche, die lebendig aussieht, tut also immer etwas.

Die Werkzeugoptionen

Die Leiste direkt über der Leinwand gehört dem aktiven Werkzeug: Wählst du den Pinsel, füllt sie sich mit Pinseloptionen, wählst du das Knochen-Werkzeug, mit Knochenoptionen. Sie lässt sich weder mit einer anderen Bedienfeld zusammenlegen noch in der Größe ändern, die Optionen stehen also immer an derselben Stelle.

Leinwand und Dokumentreiter

Geöffnete Projekte erscheinen als Reiter über der Leinwand, jeweils mit Dateisymbol, Projektnamen und einem Sternchen, solange es ungespeicherte Änderungen gibt. Die Reihenfolge änderst du, indem du die Reiter ziehst. Jeder Reiter hat ein × zum Schließen, auch der letzte. Beim Schließen mit ungespeicherten Änderungen fragt die App vorher nach.

Jedes Dokument merkt sich seinen eigenen Ausschnitt und seine Zoomstufe, ein Reiterwechsel bringt dich also genau zu der Ansicht zurück, die du verlassen hast.

Schließt du alle Reiter, tritt an die Stelle der Leinwand eine Auswahl aus drei Karten: Start, Neues Projekt und Öffnen…. So stehst du nie vor einem leeren Fenster.

Die Abspielleiste

Ein Streifen am unteren Rand der Leinwand trägt links den Modusschalter und daneben die Wiedergabe: zum Anfangspunkt, ein Bild zurück, Abspielen oder Pause, ein Bild vor, zum Endpunkt. Danach folgen Schleife und Ping-Pong, die Schaltflächen für Anfangs- und Endpunkt samt Zurücksetzen sowie Schaltflächen, die zwischen Markierungsgruppen und Bildmarkierungn springen.

Rechts auf demselben Streifen stehen das aktuelle Bild, eine Bildratenliste mit 8, 12, 15, 24, 25, 30, 48, 50 und 60 sowie Anfang und Ende des Projekts. Die letzten drei wandern in ein Menü am Ende des Streifens, sobald das Fenster zu schmal wird, statt zu verschwinden.

Die Modi Bearbeiten, Animieren und Aktion

Die Schaltfläche links in der Abspielleiste zeigt den aktuellen Modus, und ein Klick darauf wechselt ihn. Über die Tastatur macht Tab dasselbe.

ModusFarbeWofür er da ist
BearbeitenBlauGrafik auf Bild 0 aufbauen und ändern, dem Konstruktionsbild
AnimierenGrünPosieren und Keyframes setzen ab Bild 1
AktionRotEine Aktion bearbeiten; ein Klick verlässt sie wieder

Der Wechsel von Bearbeiten zu Animieren sichert deine Konstruktionspose und springt zu dem Bild, an dem du zuletzt animiert hast. Der Rückweg stoppt die Wiedergabe, kehrt zu Bild 0 zurück und stellt diese Pose wieder her. Die Animation geht dabei nicht verloren, sie wird beim Bearbeiten nur nicht gezeigt.

Die Statusleiste

Die Leiste am unteren Fensterrand zeigt links das Logo der App und rechts vier reine Anzeigen: die Zoomstufe, die Bildposition, die Leinwandgröße und die Bildrate.

Die Bildanzeige zählt die Animation, nicht das Konstruktionsbild. Bild 0 ist das Einrichtungsbild des Bearbeiten-Modus, ein Projekt mit 25 Bildern läuft also von 1 bis 25 und zeigt auf dem letzten Bild 25 / 25. Stehst du auf dem ersten animierten Bild, steht dort 1 / 25. Im Bearbeiten-Modus stehen nur die Worte Bearbeiten-Modus ohne Zählung, weil es dort keine Position auf der Zeitleiste gibt, die eine Zahl sein könnte.

Beim Speichern schiebt sich neben dem Logo eine kleine Fortschrittsanzeige ein. Sie füllt sich in der Akzentfarbe, solange sie Speichern zeigt, zeigt Gespeichert, sobald der Balken voll ist, und blendet sich dann aus; was die beiden unterscheidet, ist die Füllbreite und keine zweite Farbe. Ein automatisches Speichern sagt stattdessen Auto-Speichern und Auto-gespeichert, ein Fehlschlag zeigt Speichern fehlgeschlagen in Rot und bleibt deutlich länger stehen.

Tab Zwischen Bearbeiten und Animieren wechseln
Leertaste Abspielen oder stoppen
Strg0 Leinwand ins Fenster einpassen
Strg1 Auf 100 % zoomen