Doku Ausgabe

Exportieren

Die fünf Dinge, in die Celas Studio dein Projekt ausgeben kann, die Einstellungen, die sie alle teilen, und wie du einen Export verfolgst oder abbrichst.

Alles, was Celas Studio ausgibt, steht unter Datei ▸ Exportieren. Es gibt fünf Ziele: ein einzelnes Bild, eine PNG-Sequenz, ein Sprite-Sheet, ein animiertes GIF und eine Videodatei. Jedes öffnet seinen eigenen Dialog. Das ganze Untermenü ist ausgegraut, solange kein Projekt offen ist, und keines der fünf hat ein Tastenkürzel.

Es läuft immer nur ein Export zugleich. Während gerendert wird, tun die Einträge unter Exportieren nichts. Lass den Lauf also zu Ende gehen oder brich ihn vorher ab.

Das geöffnete Untermenü Datei ▸ Exportieren mit seinen fünf Zielen.

Welches Format passt

MenüeintragWas dabei herauskommtWofür es sich eignet
Bild…Ein Standbild als PNG, JPEG, WebP oder BMPEin Schlüsselbild, eine Illustration, ein Vorschaubild
PNG-Sequenz…Je Bild eine nummerierte Datei in einem OrdnerBilder an eine Compositing- oder Schnittsoftware übergeben
Sprite-Sheet…Alle Bilder in einem Rasterbild zusammengepacktSpiele-Engines und Webanimation
Animiertes GIF…Ein GIF in Schleife mit 2 bis 256 FarbenSchnelle Vorschauen, Chats, Foren
Video (MP4/WebM)…MP4, MOV, animiertes WebP oder WebMAuslieferung: der einzige Weg mit Ton und der einzige mit bewegter Transparenz
Häufiger als der Dateityp entscheidet die Transparenz. PNG und WebP halten Alpha bei Standbildern, MOV, WebM und animiertes WebP halten es in Bewegung. MP4, JPEG, BMP und GIF können weiche Transparenz gar nicht tragen. Siehe Alpha und Transparenz.

Die Zeilen, die alle Dialoge teilen

  • Ausgabe und Durchsuchen: Das Pfadfeld ist schreibgeschützt, das Ziel kommt also über Durchsuchen. Die Schaltfläche zum Exportieren bleibt deaktiviert, bis eines gewählt ist.
  • Auflösung: Breite und Höhe, bei jedem Öffnen frisch von der Leinwand übernommen. Die Kettenschaltfläche hält das Seitenverhältnis, und zwar so, wie es im Moment des Einschaltens war, statt beim Tippen neu gerechnet zu werden.
  • Hintergrund: Leinwandfarbe, Schwarz oder Weiß, dazu ein vierter Eintrag Transparent, wo das Format ihn speichern kann.
  • Ansicht des Arbeitsbereichs: brennt die Bearbeitungshilfen der Leinwand in die Bilder ein, also Knochen, Transformieren-Gizmo, Anfasser von Knoten und Zeichenstift, Verlaufsanfasser und das Mesh-Gitter. Ab Werk aus.
  • Anfang und Ende: der Bildbereich, ausgehend von den Anfangs- und Endpunkten des Projekts. Der Dialog für das Einzelbild hat stattdessen ein Feld für das Bild.
  • Pixelmodus: bei einem Projekt im Pixelmodus standardmäßig an, damit das saubere Raster in der Datei landet. Schalt ihn aus, um stattdessen das weiche Vektorbild zu exportieren.

Die Ansicht des Arbeitsbereichs ist eine einzige Einstellung, die sich alle fünf Dialoge teilen. Schaltest du sie für ein GIF ein, ist sie auch beim nächsten Video an. Exportiert wird, was der Arbeitsbereich in diesem Moment zeigt, was für eine Rig-Vorführung nützlich und für alles andere falsch ist.

Was gerendert wird

Jedes Bild wird frisch durch die Kamera der Szene in der von dir gesetzten Auflösung gerendert, ohne die Hilfen zum Bearbeiten. Zuerst wird die Zeitleiste an diesem Bild ausgewertet, in der Datei landet also genau das, was die Leinwand dort zeigen würde. Dazu gehört jetzt auch die Kamera: Ihre Bewegungen und ihr Zoom landen in der exportierten Datei, wo sie bisher fehlten. Dazu gehört jetzt auch die Kamera: ihre Fahrten und ihr Zoom erreichen die exportierte Datei, wo sie früher außen vor blieben.

Der Export rührt dein Projekt nicht an. Das aktuelle Bild und der Modus, in dem du warst, sind nach dem Rendern wieder da, ob es durchgelaufen ist oder du es gestoppt hast.

Fortschritt und Abbruch

Alles außer dem Einzelbild rendert hinter einem kleinen Fenster mit dem Titel Exportieren…, samt Fortschrittsbalken, einer Zählung Bild n / n und einer Schaltfläche zum Abbrechen über die volle Breite. Die Bilder gehen zwischen den Durchläufen der Oberfläche zu viert hinaus, das Fenster zeichnet sich also weiter und friert nicht ein. Ein Einzelbild wird in einem Zug geschrieben, ganz ohne Fortschrittsfenster.

Ein Abbruch hält am Ende des laufenden Vierer-Blocks an, und was danach übrig bleibt, hängt vom Ziel ab.

ZielNach dem Abbruch
VideoDie angefangene Datei wird gelöscht
Animiertes GIFDie angefangene Datei wird gelöscht
Sprite-SheetEs wird nichts geschrieben, denn das Blatt entsteht im Speicher und wird erst am Ende gesichert
PNG-SequenzDie bereits geschriebenen Bilder bleiben im Ordner
Brichst du eine PNG-Sequenz ab, bleiben die schon geschriebenen Bilder auf der Festplatte. Es räumt sie nichts weg, leere den Ordner also selbst, bevor du neu startest. Sonst liegen alte Bilder zwischen den neuen.

Es gibt weder eine Fertigmeldung noch eine Schaltfläche, die den Ordner öffnet. Schließt sich das Fortschrittsfenster, ist die Datei geschrieben.

Das Fenster Exportieren… während des Renderns, mit Fortschrittsbalken, Bildzählung und Abbrechen.

Was die Dialoge behalten

Format, Qualität, Hintergrund, Spalten und Abstand des Sprite-Sheets, Farben, Dithering und Schleife des GIFs sowie die Einstellungen zur Videoüberlagerung nimmst du in die nächste Sitzung mit. Auflösungen, Bildbereiche und Ausgabepfade dagegen nicht, die kommen bei jedem Öffnen frisch aus dem Projekt.

Der Videodialog geht immer mit H.264 und automatischer Bitrate wieder auf, ganz gleich womit du zuletzt exportiert hast. Stell beides bei jedem Export neu ein.